Vor nicht einmal drei Monaten haben sie die ursprüngliche Terminierung der Relegationsspiele über den Haufen geworfen. Zu dem Zeiptunkt war die versammelte Unfähigkeit der DFL nicht in der Lage, abzusehen, dass es im Fall Köln oder Berlin zu Terminüberschreitungen mit dem dann nur einen Tag später stattzufindenden DFB-Pokal-Final Spielen der Frauen und Männer kommen könnte. Auch Fürth war zu diesem Zeitpunkt als Pokal-Halbfinal-Teilnehmer noch im Rennen und so war der Termin zu dem Zeitpunkt schon irrsinnig im Falle eines Weiterkommens von Fürth. Wobei selbst das wäre mittleweile wohl im Bereich des legalen Wahnsinns, daß Fürth zwei Spiele an zwei aufeinanderfolgenden Tagen spielen muß. Es geht hier nämlich nicht um sportliche Gerechtigkeit oder um mangelnde Ruhezeiten der Aktiven. Darum geht es ja schon lange nicht mehr (vgl. exemplarisch den Spielplan von Fortuna Düsseldorf in der Saison 2011/12).
Diese Umterminierung wird nämlich nur deshalb nötig, da in den betroffenen Stadien Köln und Berlin zum Pokalfinale sämtliche Werbebanden neu gesetzt werden müssen und ein “Re-Branding” mit “DFB Pokalfinale”-Banden stattfinden muß. Für so einen TV- und Werbe-Zirkus erfahren wir Fans nun einmal mehr kurzfristigst (gerade mal 7 Tage vor Anstoß!) von einer Spielterminierung. Diese skandalöse Entwicklung muß endlich aufhören. Vor allem, weil die Planer hier einmal mehr ihre fehlende Weit- und Umsicht demonstrieren und damit nur wiederholt unter Beweis stellen, daß die Fans, die ins Stadion wollen, ihnen scheißegal sind!
Aber all das wäre ja ein Schuldeingeständnis und kommt somit in deren Pressemitteilung von heute auch folgerichtig mit keiner Silbe vor…
Die DFL ist gut und gerecht, die DFL ist gut und gerecht.
Die DFL ist gut und gerecht..?! Nein! Es reicht. Schon lange.
Guiollettstraße angreifen – enteignet die DFL!










